Der Prompt
Ihr Gesprächsleitfaden in Textform: Wer ruft an, worum geht es, was soll erfragt werden, was auf keinen Fall gesagt werden. Ändern Sie ihn, ändert sich das nächste Gespräch.
Kein Ansagenband, sondern ein Gesprächspartner: Der KI-Agent ruft über dieselbe Kampagne an, spricht mit natürlicher Stimme, folgt Ihrem Leitfaden und übergibt an einen Ihrer Agenten, sobald es interessant wird.
Was Sie einstellen
Sie geben der KI keinen Programmcode, sondern eine Anweisung in normalem Deutsch – und ein paar harte Grenzen, an die sie sich halten muss.
Ihr Gesprächsleitfaden in Textform: Wer ruft an, worum geht es, was soll erfragt werden, was auf keinen Fall gesagt werden. Ändern Sie ihn, ändert sich das nächste Gespräch.
Mehrere Stimmen in verschiedenen Sprachen stehen zur Auswahl, weibliche wie männliche. Die Stimme gehört zur Kampagne, nicht zum System.
Spricht die KI zuerst oder der Kunde? Mit festem ersten Satz oder frei formuliert? Darf sie unterbrochen werden? Und nach wie vielen Sekunden Stille beginnt sie von selbst?
Eine zweite Anweisung beschreibt, wann ein Gespräch als Erfolg zählt. Danach richtet sich der Status – und damit Ihre Auswertung.
Ein eigener Prompt legt fest, wann an einen Menschen weitergeleitet wird. Dazu Zielrufnummer und die Rufnummer, die dabei angezeigt werden soll.
Maximale Gesprächsdauer mit der KI, maximale Gesamtdauer inklusive Weiterleitung, Mindestdauer für die Erfolgsbewertung und das Zeitfenster, in dem die Kampagne automatisch läuft.
Vorschaltansage
Auf Wunsch spielt mmDial vor der Übergabe an die KI eine feste Audiodatei ab – etwa eine Begrüßung, einen Hinweis auf die Aufzeichnung oder die gesetzlich nötige Information, dass ein automatisiertes System spricht.
Sie hinterlegen die Datei und deren Länge; optional geben Sie den gesprochenen Text zusätzlich als Schrift mit, damit die KI ihn bei der Gesprächsanalyse kennt und nicht doppelt begrüßt.
Damit kein KI-Gespräch auf einer Mailbox landet, erkennt mmDial Bandansagen – wahlweise erst im KI-Gespräch oder schon direkt beim Rufaufbau.
Welche der beiden Erkennungsmethoden besser passt, hängt davon ab, ob Sie vor der Übergabe an die KI eine Ansage abspielen. Wir richten das mit Ihnen zusammen ein.
KI-Gespräche laufen unter einem eigenen Kennzeichen. In der Live-Ansicht werden KI-Agenten getrennt von Menschen gezählt, und in der Statistik gilt ein Anruf nur dann als erfolgreich, wenn er tatsächlich zur KI durchgestellt wurde.
Auch die durchschnittliche Gesprächszeit steht jetzt für KI-Kampagnen in Live-Ansicht und Statistik. Vorher gab es sie nur je Agent – und in einer KI-Kampagne telefoniert keiner.
Sie sehen also jederzeit, was die KI beigetragen hat – und was Ihre Agenten.
Der Rest bleibt, wie er ist
Eine KI-Kampagne ist eine ganz normale Kampagne, bei der ein Schalter umgelegt ist. Alles darum herum funktioniert unverändert weiter:
Sie können denselben Leadbestand also erst über die KI laufen lassen und die übrig gebliebenen Adressen anschließend klassisch abtelefonieren.
Ehrlich gesagt
Je Kampagne hinterlegen Sie ein Zeitfenster. Die Kampagne beginnt und endet von selbst – niemand muss morgens einschalten oder abends abschalten.
Die Funktion wird pro Kunde freigeschaltet, ebenso die Anzahl gleichzeitiger KI-Leitungen. Sie hängt am Tarif und ist in den Standardtarifen nicht enthalten; in mmDial Direkt steht sie nicht zur Verfügung.
Kennzeichnungspflicht gegenüber dem Angerufenen, zulässige Anrufzeiten und die Regeln zur Gesprächsaufzeichnung gelten unverändert.
* Die KI-Funktionen kaufen wir je nach gewünschter Funktion international ein – welcher Anbieter zum Einsatz kommt, hängt davon ab, was Ihre Kampagne können soll. Welche das in Ihrem Fall sind, sagen wir Ihnen bei der Freischaltung; die Angaben zur Verarbeitung stehen im Auftragsverarbeitungsvertrag.
Häufige Fragen
Er führt das ausgehende Gespräch selbst. Der Dialer wählt wie in jeder anderen Kampagne; nimmt jemand ab, übernimmt der KI-Agent, spricht mit einer natürlichen Stimme und folgt dabei dem Prompt, den Sie hinterlegt haben. Er hört zu, antwortet auf Rückfragen und entscheidet anhand Ihrer Vorgaben, wann er an einen menschlichen Agenten weiterleitet.
Ein echtes Gespräch. Der KI-Agent reagiert auf das, was der Angerufene sagt, und arbeitet nicht nur eine feste Ansagenfolge ab. Auf Wunsch lässt sich vor der Übergabe an die KI eine feste Ansage abspielen – etwa eine Begrüßung oder ein Hinweis.
Über zwei Wege: entweder im laufenden KI-Gespräch, sobald die KI übernommen hat, oder direkt beim Rufaufbau – letzteres funktioniert auch, wenn vorher eine Ansage läuft. Sie können eigene Stichwörter hinterlegen, die die Erkennung auslösen, und solche, die sie bewusst nicht auslösen sollen. Dazu kommen eigene Zeitgrenzen für die Erkennung am Rufaufbau.
Das legen Sie über einen eigenen Prompt für die Weiterleitung fest – zum Beispiel: „Sobald der Gesprächspartner konkretes Interesse zeigt oder nach einem Mitarbeiter fragt.“ Sie hinterlegen die Zielrufnummer und optional die Rufnummer, die dabei angezeigt wird. Der übernehmende Agent sieht die Kundendaten sofort in seiner Maske.
Das bestimmen Sie: Je Kampagne hinterlegen Sie ein Zeitfenster, und die Kampagne hält sich automatisch daran – sie beginnt und endet von selbst, ohne dass jemand morgens einschalten oder abends daran denken muss. So läuft keine KI-Kampagne versehentlich zur Unzeit weiter.
In der Praxis nicht. Sie übernimmt den Teil, der Zeit frisst und selten zum Abschluss führt – die Erstansprache und das Aussortieren. Ihre Agenten bekommen dafür Gespräche, in denen schon Interesse besteht. Wie viele KI-Leitungen gleichzeitig laufen dürfen, wird pro Kunde festgelegt.
Die Funktion wird pro Kunde freigeschaltet und getrennt kalkuliert, weil der Aufwand von Gesprächsdauer und Volumen abhängt. Sprechen Sie uns an – wir rechnen Ihnen ein Beispiel für Ihren Anwendungsfall durch.
Ja. Wenn Ihr Gegenüber mit einem automatisierten System spricht, muss das erkennbar sein; ebenso gelten die üblichen Regeln für Telefonwerbung und für die Aufzeichnung von Gesprächen unverändert weiter. Wir richten den Prompt gerne gemeinsam mit Ihnen so ein, dass der Hinweis sauber im Gesprächseinstieg sitzt.
Prompt formulieren, Stimme wählen, Übergabe festlegen, an einer kleinen Liste testen. Danach entscheiden Sie, ob es sich für Sie rechnet.
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